Concorde EMOTION
16 | EMOTION Apropos Peggy-Peg-Hering. Seit 2007 haben die Reinholds ihr Hobby, das leidenschaftliche Campen, zum Beruf gemacht. Ausschlaggebend war der latente Ärger mit problembehafteten Befestigungsmöglichkeiten für Zelte, Vorzelte und ähnliche Cam- pingausrüstungen. Mit ihrer langjährigen Camping-Erfahrung entwickelten die beiden aus dem Grundgedanken eines Schraub- herings, welcher bereits 1966 erstmalig zum Patent angemeldet worden war, ein Heringssystem, das für alle Bodenarten und alle Befestigungswünsche konzipiert ist und gründeten die Firma „Peggy Peg Innovative Systems“, in welcher übrigens auch die zwischenzeitlich erwachsenen Kinder beteiligt und zum Teil involviert sind. Damit trafen Sie ins Schwarze, denn tausende anderer Camper hatten die gleichen Probleme und waren glücklich, endlich Lösungsmöglichkeiten geboten zu bekommen. Binnen der vergangenen zehn Jahre verkauften sie über drei Millionen Schraubheringe. Dieser „Herings-TIPP“ mundet mittler- weile Campern in 18 Ländern und sogar in Australien. Der Erfolg hat natürlich auch Schattenseiten. Denn ihr Charisma ist vom Urlaubsgefährt zum Zweitwohnsitz mutiert, wie Brigitte anschaulich beschreibt: „Das Peggy Mobil ist unser zweites Zuhause und Büro. Achim lebt circa 200 Tage im Jahr darin. Jährlich ist er circa 25.000 Kilometer in ganz Europa unterwegs. Wir besuchen Messen in Schweden, Dänemark, Holland, Schweiz, Österreich, Italien und natürlich Deutschland. Mit unserem Charisma transportieren wir den kompletten Messestand wie auch die Verkaufsware. Durch die 7,49 Tonnen Gesamtgewicht mit fast 1.500 Kilogramm Zuladung sparen wir zudem in den meisten Fällen das Mitzuckeln eines Anhängers“. Laut Achim, war er aktuell auf 1.352 Messen. Und monatlich werden es mehr. Die jeweils aktuellen Zahlen finden sich neben anderen Informationen auf der Peggy-Peg-Seite. Das Peggy-Peg-Mobil ist im wahrsten Sinne des Wortes ein leuchtendes Beispiel, dass Concorde-Reisemobile in ihrer Gesamt- konzeption mit Ausstattung und Technik nahezu für jeden pri- vaten oder geschäftlichen Einsatz optimale Bedingungen bietet. Dass das Reinhold‘sche Mobil besonders leuchtet, hat einen kreativen Hintergrund. A C H I M R E I N H O L D H AT G U T L A C H E N : V O M Z E LT Z U M L U X U S - R E I S E M O B I L PA S S E N G U T Z U S A MM E N : R E A L E L A N D S C H A F T U N D B I L D M O T I V E A U F D E M P E G GY- P E G - M O B I L PORTRÄT Denn das Fahrzeug wurde komplett foliert und mit außerge- wöhnlichen Motiven versehen. Achim Reinhold beschreibt das Kunstwerk so: „Die Motive stammen alle von eigenen Aufnahmen und beginnen vom Heck in der Mitte mit Schottland, Berner Oberland Jungfrau-Region, Death Valley und Monument-Valley USA, Mainaue in Franken und die Insel Fehmarn am Bug. Das alles wurde zu einem Motiv verschmolzen, um darzustellen, dass unsere Befestigungssysteme von den Bergen bis ans Meer überall verwendet werden können.“ Sicher wäre es den Reinholds lieber, wenn sie gemäß dieser Bild- motive dauernd im Urlaub wären. Aber das Schicksal hat aus den begeisterten Survivalfans höchst erfolgreiche Geschäftsleute gemacht.
RkJQdWJsaXNoZXIy NDM3MTE=