Concorde EMOTION
EMOTION | 5 Concorde erlebt aktuell die erfolgreichste Zeit seiner langjäh- rigen Unternehmensgeschichte. Erfolg ist toll und verleitet oftmals zu Selbstzufriedenheit und entwicklungsmotiviertem Stillstand – dem sogenannten Ausruhen auf den Lorbeeren. Aber nicht bei Concorde: Motiviert vom Erfolg trommelte Geschäftsführer Joachim Baumgartner im vergangenen Jahr alle verantwortlichen Führungs-Mitarbeiter aus den Abteilungen Konstruktion, Produktion, Design, Vertrieb, Marketing, Dispo- sition und dem Beirat an einen runden Tisch zusammen. Seine Anforderung an dieses Thema: die Zukunft von Concorde in produktions-, marketing- und managementtechnischer Hinsicht zu diskutieren und zu gestalten. Das Resultat dieser jeweils (auch heute noch) mittwochs statt- findenden Sitzungen lautet „Concorde 21“, ein Fünfjahresplan, um den Erfolg des Unternehmens nicht nur zu fundamentieren, sondern zukunftsgerecht weiter zu entwickeln. Um diese Ziele zu erreichen, wurde intensives Brainstorming betrieben. Schluss- endlich einigte man sich darauf, das absolute High-End-Luxus- mobil Centurion in einer Version „2.0“ mit zukunftsorientierter Technik und richtungsweisendem Design als Masterpiece und prägendes Vorbild für alle anderen Modellreihen zu entwickeln. So werden in den folgenden Jahren auf Basis des Centurion 2.0, soweit technisch als auch preislich möglich, die Centurion- Technologie- und Designentwicklungen in eine zusätzliche Produktlinie einfließen. TITELTHEMA Diese momentan neunköpfige Gruppe verantwortet im operati- ven Bereich das hausintern abgekürzte Projekt „PS, Production Support“. Unter Leitung von Roland Burkard arbeitet dieses Team bereits ab den ersten Entwicklungsschritten an den neuen Fahrzeug- projekten: aktuell am neuen Centurion. Lange vor Produktions- beginn entstehen Prototypen, die dann in eine Erprobungsphase gehen. Anschließend folgt das Feintuning. Vorab wird an Com- putern die Produktion in allen Einzelheiten simuliert. Unterstützt wird Roland Burkard durch Simon Fuss, dem Verantwortlichen für den CIP (Continual Improvement Process). Er ist bereits seit 2005 im Concorde Team und kümmert sich um die umfangreiche und detaillierte Dokumentation für jede Modellreihe. C O N C O R D E - Q U A L I TÄT S - P R O D U K T I O N D A S N E U N KÖ P F I G E P R O J E K T T E A M C O N C O R D E 2 1 Einfließen hört sich einfach an – ist es aber nicht. Dazu Joachim Baumgartner: „Der Centurion 2.0 wird wie alle anderen Modellreihen zukünftig im Modellmix in unserem Produktions- band montiert. Um die vielen technischen Spezialitäten in einem normalen Produktionstakt zu bekommen, wird die Produktion durch eine Spezialabteilung unterstützt.“ Die spannende und sehr verantwortungsvolle Aufgabe besteht darin, dass alle individuellen Entwicklungen „bandgerecht“ für eine Serienproduktion angepasst werden müssen. Bandgerecht bedeutet, das Chassis des Concorde-Reisemobils fährt entlang einer Strecke von einzelnen Stationen und bei jeder wird der Aufbau individuell weiter komplettiert. Für diese sehr umfas- senden und speziellen Aufgaben wurde im Hause Concorde ein neunköpfiges Projektteam aus erfahrenen, hochspezialisierten und langjährigen Concordlern zusammengestellt: das „Projekt- team Concorde 21“.
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