Concorde EMOTION
12 | EMOTION DER HOLZWURM FRANK SCHILLING LEITET DIE CONCORDE-WANDFERTIGUNG Wenn man mit Frank Schilling über sein Leben spricht, dann wird klar, dass Holz einen großen Teil seines Lebens bestimmt (hat). Holz, das ist das Metier in dem sich der gelernte Schreiner perfekt auskennt. Der junge Familienvater ist seit 2003 bei Concorde beschäftigt. Zunächst als Fräser angestellt, war er damals im wahrsten Sinne des Wortes noch sehr „hand“werklich unterwegs. Da wurde noch von Hand gesägt, gefräst und gebohrt. Das änderte sich mit dem Neubau (2006) der Halle für die Wandfertigung und der Installation einer CNC-Fräse, die er persönlich programmiert hat. Nach einer zweijährigen Bildungs-Pause, in der sich Schilling zum Meister ausbilden ließ, kehrte er 2010 wieder zu Concorde zurück. Zunächst als Konstrukteur mit der Aufgabe, Bauteile zu zeichnen. 2012 übernahm er die Leitung der Concorde-Wandfertigung. Heute führt er ein Team von 26 Mitarbeitern, die alle Seitenwand- teile, Dach- und Bodenelemente sowie sonstige Sandwich-Bauteile individuell und passgenau herstellen. Das Team ist ihm wichtig. Denn nur ein gut organisiertes und funktionierendes Team, das Hand in Hand arbeitet, kann optimale Qualität produzieren. Im Rahmen der Produktions-Überwachung ist Schilling verantwort- lich für alle arbeitsvorbereitendenden Maßnahmen und die präzise Planung aller Abläufe, damit jedes Teil korrekt gebohrt, gefräst, geklebt oder sonst wie bearbeitet und zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der Produktion angeliefert wird. Dieser Job erfordert Kompetenz, Geduld und Übersicht. Eigen- schaften, die der gebürtige Bamberger in exzellenter Manier verkörpert. Der heute 37jährige ist absolut bodenständig. Sein aktuelles Leben wird klar durch die Familie und die 2jährige Tochter bestimmt. Langeweile kommt da nicht auf. Nicht zuletzt auch dadurch, dass er daheim einen eigenen, elterlichen Hof geerbt hat, den es – ohne Landwirtschaft – zu bewirtschaften gilt. Außerdem frönt er stark dem Vereinsleben. Über 12 Jahre war er Komman- dant der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatdorf Prölsdorf. Darüber hinaus ist er vereinsmäßig dem örtlichen Fußball verbunden. Ansonsten vertreibt er sich sportlich die Zeit mit Wandern und Mountain-Biking. Urlaubstechnisch hat er keine großen Ansprüche. Bisher fuhr mit seiner Frau und einem „T5“-VW-Bus zumeist im Alpenraum und dann zum Wandern. Jetzt mit der kleinen Tochter werden diese Reisen entsprechend kinderfreundlich angepasst. Flugreisen und ferne Ziele reizen ihn nicht so sehr.
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