Concorde EMOTION
16 | EMOTION NEUGIER IST (S)EINE TUGEND SIMON FUSS IST SEIT 15 JAHREN BEI CONCORDE D E R H CW – E I N E E N T S PA N N T E T R U P P E Mit 17 Jahren verlässt Simon mit seiner Familie Siebenbürgen (Rumänien) und findet in der ältesten Wein- stadt Frankens eine neue Heimat. Seine Tochter, Geschwister und Mutter leben allesamt im süddeutschen Raum. Er selbst ist gelernter Schreiner und startete seine Laufbahn bei Concorde am 7. November 2005. Dieses Jahr feiert er 15-jährige Betriebszugehörigkeit. Dabei hat er in den vergangenen Jahren alle seine Jobs immer von der Pike auf gelernt und mit Bravour erledigt. „Ich wurde durch alle Abteilungen nachein- ander durchgereicht“ schmunzelt Simon, wenn er seine Concorde-Karriere Revue passieren lässt. Zunächst war er einfacher Arbeiter bis er in die Endkontrolle kam für die Endmontage und Nacharbeiten. Danach war er Gruppenleiter der Möbelfertigung und Modulmontage Band 2, darauffolgend der Leiter der Endkontrolle Band 1. Mit seinem gesammelten Concorde-Know-how wurde er KVP (Kontinuierliche-Verbesserung- Prozess)-Beauftragter. Im zukunftsorientierten Centurion-Team hatte er 2018 die Terminkontrolle und Mitgestaltung inne, bis er am 2. Mai 2019 die Leitung der Karosserieabteilung übernahm. Mit seinem 27-köpfigen Team verantwortet er alles was den Korpus eines Concorde-Mobils betrifft bis zur verkehrs- tauglichen Abnahme des Fahrzeugs. Im Detail sind das beispielsweise alle Seitenwände, die Front- und Heck- partien inklusive Hubbetten und Frontschrank-Montage, die Dächer und Fenster, alle Dachprofile, die Markisen und natürlich die gesamte Montage der Außenbeleuchtung inklusive Funktionsprüfung. Zu seinem Team gehören auch zwei Frauen. Darüber ist Simon sehr glücklich. „Dank der Mädels achtet die vorrangig männliche Belegschaft doch etwas mehr auf ordentliches Benehmen“, lacht er. Neben der fachlichen Kompetenz ist Fuss auch aufgrund seiner menschlichen Einstellung sehr beliebt und versucht jedem mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sicherlich ist dies auch ein Grund, dass er sich für Firmenveranstaltungen sehr interessiert, immer dabei ist, sich dafür engagiert bis hin zur ersten Teilnahme an dem ersten Treffen der Historischen Concorde Wohnmobile (HCW), wo er offiziell als Concorde- Clubbetreuer und Freund teilnehmen durfte. In seiner doch sehr bescheidenen Art hatte er zunächst gehörigen Bammel vor diesem Treffen – waren die meisten Inhaber der historischen Fahrzeuge doch (wie er sagt) ein gehobenes Klientel, dem man mit Respekt gegenübertritt. Doch die Gruppe entpuppte sich als sehr bodenständige Einheit, die wiederum auch ihm Respekt zollte. Heute sind sie eine verschworene Gemeinschaft.
RkJQdWJsaXNoZXIy NDM3MTE=