Concorde EMOTION
18 | EMOTION EIN HERZ UND EINE SEELE DAS CARAVANING-BILDERBUCH-PAAR AUS DER SCHWEIZ Sie haben es zwar nicht erfunden, die Begriffe Harmonie und Eintracht, aber nach 46 Ehejahren und 48 Jahren gemein- samer mobiler Freizeitgestaltung kann man mit Fug und Recht behaupten, dass das Ehepaar Bösch ein Vorbild und das Ideal von harmonischer Gemeinsamkeit darstellt. Beheimatet sind Magdalena und Hans Bösch im schweizerischen Bichwil. Dieser verträumte Ort liegt südlich vom Bodensee und selbst im Internet findet man kaum etwas über ihn. Dort ist jedoch für das Ehepaar der Nabel der Welt von dem aus die Beiden die Welt erkunden. Die Eltern von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern fingen vor 48 Jahren mit dem Zelt an. Danach vor 34 Jahren wechselten sie zu Reisemobilen, die immer größer wurden, bis im Jahr 2011 der erste Carver von Concorde vor der Tür stand. Diese Entscheidung überlegten sich die ehemaligen Inhaber eines Autohauses mit Schweizer Gelassenheit und Akribie. Erst der Traum, dann wohl bedacht die Entscheidung. Aber als eines Tages ein Concorde neben ihrem damals aktuellen Mobil stand, übermannte sie ihr Traum. Nach eingehender Prüfung aller finanziellen Möglichkeiten fiel die Entscheidung pro Concorde. Ausschlaggebend waren Technik, Design und Raum- gefühl. Besonderes letzteres faszinierte Magdalena Bösch. Sie gibt auch unumwunden zu, dass die Küche zwar imposant ist, aber große Kochorgien dort nicht stattfinden. Der Kühlschrank ist stets gut gefüllt und dient vor allem zum morgendlichen, ausgiebigen Frühstück, zur abendlichen Jause und zu sonstigen Zwischenmahlzeiten. PORTRÄT E H E PA A R B Ö S C H - E I N H E R Z U N D E I N E S E E L E E I N K A U F E N A M S T R A S S E N R A N D – L A N D U N D L E U T E K E N N E N L E R N E N Warm gegessen wird zumeist in landestypischen Lokalitäten. Dann gilt es, alles was die Karte hergibt zu testen. Sollten beide mal nicht wissen was da auf den Tisch kommt, dann bestellen sie unterschiedliche Menüs – etwas wird schon schmecken. Gemeinsam sind die beiden stark. Das gilt auch für die Routenplanung und deren Durchführung, die beide immer gemeinschaftlich konzipieren. Die Eheleute Bösch lieben die Herausforderung. Entsprechend meiden sie ausgetretene Pfade und suchen selbst mit dem großen Carver stets nach abenteuerlichen Wegen. Und in ihrer Bilderbuchbeziehung helfen sie sich auch stets gegenseitig. Hans fährt den größten Teil aller Strecken. Abseits der Autobahn setzt sich Magdalena auch selbst hinters Lenkrad. Während der Autobahn- fahrten strickt sie gewöhnlich. Einmal Bichwil nach Aschbach bedeutet circa eine Socke. Die so während der Fahrten produzierten Socken werden zu Weihnachten einem Seniorenheim als Geschenk vorbeigebracht.
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