Wintertreffen trotz(t) Schnee-Chaos
Concordler erleben Biathlon-Welt-Cup live

Dieses Jahr hatte sich Concorde für das Wintertreffen ein ganz besonderes Event ausgesucht: Den Biathlon-Welt-Cup. Der Campingplatz Lindlbauer war gebucht ebenso wie die Tickets für den Welt-Cup. Concorde war bestens vorbereitet – nur nicht mit Schnee. Zumindest nicht in diesen Mengen, denn das
totale Schnee-Chaos hielt doch den einen oder anderen ab.

Letztendlich trauen sich doch 14 Concordler mit acht Fahrzeugen, auf den Weg nach Inzell. Dieses Jahr stand das Wintertreffen, unter der Führung von Mirko Kerber, der seinen Job super machte aber als Berliner Flachlandexperte natürlich auch Respekt vor den Schneemassen der bayrischen Berge mitbrachte.

Aller Skepsis zum Trotz leistete Familie Egger und das Team vom Campingplatz Lindlbauer ganze Arbeit und befreite die Stellplätze einen Tag vor Treffen von den Schneemassen. Wer die Massen gesehen hat – ein unglaublicher Job! Alle diese Wetterkapriolen taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Es wurde improvisiert – auch die traditionelle Schneebar fiel etwas kleiner als sonst aus.

Das Sightseeing-Programm wurde aber nicht verkleinert. So begab sich die Gruppe auf die Chiemgau-Rundfahrt mit einem einheimischen Reiseleiter. Total verschneit präsentierte sich das landschaftlich sehenswerte Bad Reichenhall, Berchtesgaden und das Chiemgau. Lebensart und Brauchtum des Berchtesgadener Landes wurden ebenso vorgestellt wie die weltbekannte Saline in Bad Reichenhall oder die alte Staustufe und der Hafen in Schönau am Königssee.

Großes Interesse fand der Besuch der Max Aichinger Eislauf Arena in Inzell, eine der modernsten Eislaufsportstätten der Welt und Standort des Bundesstützpunktes für Eisschnelllauf und Short Track. Aus Gesundheitsgründen hielten sich die Concordler jedoch mit aktivem Schlittschuhlaufen zurück.

Absolutes Highlight war der Besuch der Biathlon-Weltcup-Rennen. Die Concordler waren sowohl bei den Staffelwettbewerben wie auch bei den Massenstart-Rennen vor Ort. Die Live-Atmosphäre war einmalig, allerdings war das mehrstündige Stehen auf der Tribüne doch sehr anstrengend, sodass letzt­endlich die Entscheidung fiel, einen Teil der Wettbewerbe in der Nähe der Gastronomiestände bei Glühwein und Bratwurst auf der Großleinwand zu verfolgen.

Dass persönliche Beziehungen von Vorteil sind, zeigte sich auch: Zum einen bei der Stadtführung durch Ruhpolding mit dem ehemaligen Stadionsprecher der Chiemgau Arena Stefan Birmoser, zum anderen auch beim Verlassen der Chiemgau-Arena am Sonntag. Die Masse der Menschen bewegte sich nach Ende des Rennens langsam durch die Tore und die Concordler liefen Gefahr, ihren Bus zu verpassen – ein „persönlicher Adjutant“ öffnete einen Nebenausgang, so dass die Gruppe noch rechtzeitig die Heimfahrt antreten konnte.

Insgesamt nicht nur eine aufregende Veranstaltung, sondern eine, die auch tiefe Impressionen hinterließ: die Schneemassen und die landschaftliche Schönheit wie auch die Bergmassive beeindruckten und machten das Treffen zu einem unvergesslichen Erlebnis.